Währung

Suchbegriff: Schweizer Franken

Die weltweiten Aktienmärkte verzeichneten starke Einbußen, da die Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Zusammenhang mit dem Grönland-Streit für Unsicherheit an den Märkten sorgten. Die US-Indizes (Dow Jones, S&P 500, NASDAQ) fielen um rund 1,5 %, während der Schweizer SMI ebenfalls um über 1 % nachgab. Der Schweizer Franken legte deutlich zu, da Anleger sichere Häfen suchten, und erreichte 0,7911 pro Dollar. Der Goldpreis erreichte mit über 4700 Dollar pro Unze ein Rekordhoch. Einzelne Aktien zeigten eine gemischte Performance: Netflix und Novavax legten aufgrund positiver Nachrichten zu, während 3M und Logitech aufgrund pessimistischer Prognosen und Herabstufungen durch Analysten nachgaben. Die geopolitischen Spannungen lösten eine Flucht in sichere Anlagen an den globalen Märkten aus.
Der Investmentexperte Simon Lutz, CIO des Schweizer Vermögensverwalters Tareno, empfiehlt Anlegern, ihre Portfolios neu auszurichten, indem sie ihr Engagement in US-Technologieaktien reduzieren und ihre Allokationen im Gesundheitssektor und in Small-Cap-Aktien erhöhen, die seiner Meinung nach im kommenden Jahr in allen Märkten ein hohes Kurspotenzial bieten.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos bietet wichtige Diskussionen über das wirtschaftliche Potenzial der KI, wobei Studien ein bis zu 11 %iges BIP-Wachstum für die Schweiz durch den Einsatz von KI prognostizieren. Zu den wichtigsten Themen gehören Chinas Forderung nach kooperativen Handelsbeziehungen inmitten der Streitigkeiten mit den USA, die Bemühungen der Schweiz um eine Erneuerung der Handelsabkommen mit China und Trumps Ankündigung von Verhandlungen über Grönland, begleitet von Zollandrohungen gegen europäische NATO-Länder. Das Forum betont die multilaterale Zusammenarbeit und befasst sich gleichzeitig mit globalen Konflikten und wirtschaftlichen Herausforderungen.
Der Aktienkurs der BKW fiel um über 10 %, nachdem unerwartete Wertminderungsaufwendungen in Höhe von 110 Millionen CHF im Zusammenhang mit ihrem Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven (Deutschland) zu verzeichnen waren, die auf eine geringere Stromproduktion und eine geringere Preisvolatilität zurückzuführen sind und die Finanzergebnisse des Unternehmens für 2025 erheblich belasten.
Die asiatischen Märkte gaben aufgrund von Befürchtungen eines Handelskrieges, ausgelöst durch US-Zollandrohungen, nach. Der japanische Nikkei fiel um 1,1 %, da die Anleger angesichts der bevorstehenden Wahlen über die übermäßigen Staatsausgaben besorgt waren. Die Renditen japanischer Anleihen erreichten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der angespannten öffentlichen Finanzen bei mehreren Laufzeiten Rekordhöhen, während Anleger in Schweizer Franken und Gold Sicherheit suchten.
Japanische Aktien legten nach dem Sieg von Sanae Takaichi bei den Parteivorsitzendenwahlen zunächst kräftig zu, da dies Hoffnungen auf Konjunkturmaßnahmen weckte, gaben jedoch später aufgrund von Trumps Zollandrohungen gegen Grönland nach, die auf den asiatischen Märkten Ängste vor einem Handelskrieg auslösten. Angesichts der Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik flüchteten sich Anleger in sichere Anlagen wie Gold und Schweizer Franken.
DocMorris meldete für 2025 ein zweistelliges Wachstum in lokalen Währungen, wobei der Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 15,5 % und gegenüber dem Vorquartal um 6 % stieg. Der deutsche Hauptmarkt der Online-Apotheke verzeichnete ein Wachstum von 9,9 % auf 1,12 Mrd. CHF, obwohl das Unternehmen mit einem erwarteten negativen EBITDA von 50 Mio. CHF weiterhin erhebliche Verluste hinnehmen muss. Das Unternehmen strebt an, im Jahr 2026 die operative Gewinnschwelle zu erreichen, ein Ziel, das als sehr ambitioniert beschrieben wird.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der durch geopolitische Spannungen und Handelsstreitigkeiten bedingten Unsicherheit an den globalen Märkten nahezu unverändert eröffnen. Der Goldpreis erreichte mit über 4.700 US-Dollar ein Rekordhoch, da Anleger nach sicheren Häfen suchen, während auch Silber einen historischen Höchststand erreichte. Der Schweizer Franken legte als ultimative sichere Währung zu, während der US-Dollar aufgrund des politischen Drucks durch die Drohungen von Präsident Trump, acht EU-Länder wegen Grönland mit Zöllen zu belegen, nachgab. Die asiatischen Märkte tendierten überwiegend schwächer, wobei die Schweizer Märkte etwas besser abschnitten als ihre europäischen Pendants, da Anleger defensive Aktien bevorzugten.
Die Drohung von Präsident Trump, durch Zölle die Kontrolle über Grönland zu erlangen, löste Befürchtungen vor einem neuen Handelskrieg aus, was zu einem Rückgang der asiatischen Aktienmärkte führte, da Investoren sichere Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold suchten. Der Nikkei fiel angesichts der Besorgnis über die bevorstehenden Wahlen in Japan um 1,1 %, während die Börse in Shanghai um 0,3 % nachgab. Analysten warnen, dass die Unsicherheit über die Handelspolitik der USA ungeachtet einer Deeskalation bestehen bleiben wird.
Die Goldpreise haben sowohl in US-Dollar als auch in Schweizer Franken Rekordhöhen erreicht, angetrieben durch neue US-Zölle auf europäische Länder, die die Unabhängigkeit Grönlands unterstützen. Der Edelmetallmarkt profitiert von der geopolitischen Unsicherheit: Gold legte im letzten Jahr um 64 % und seit Jahresbeginn um 8 % zu, während Silber um 30 % gestiegen ist. Schweizer Anleger zahlen trotz des Status des Schweizer Frankens als sichere Währung einen Rekordpreis von 120.000 Franken pro Kilogramm Gold.

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